©TuL 2007

Die Arbeitsgemeinschaft entwickelt die unterschiedlichsten Aktivitäten.

Aus der Vereinsgeschichte ist besonders die Gründung des Zollernkreises auf der Burg Hohenzollern zu erwähnen. Aus diesem Gesprächskreis ging das Preußeninstitut hervor, welches für die Förderung des preußischen Geschichts- und Kulturbewußtseins eintritt. Mit dieser Eigenentwicklung konnte die Arbeitsgemeinschaft "Tradition und Leben e.V." zur einzigen gesamtdeutschen monarchistischen Gruppe werden.

Die zweifellos wichtigste Aktivität ist die Publikation der Zeitschrift "Erbe und Auftrag".

Die Arbeitsgemeinschaft gliedert sich in sogenannte "Arbeitskreise" . Diese Arbeitskreise führen in eigener Regie Veranstaltungen durch. Dazu gehören Vorträge, Tagesausflüge, Ausstellungsbesuche und Diskussionsrunden oder auch einmal Kabarretabende. Daraus haben sich einige Veranstaltungen zur Tradition hin entwickelt. Die Arbeitskreise Köln und Rhein-Main treffen sich jährlich Ende Januar, um der Geburtstage Friedrich des Großen und Kaiser Wilhelms II. zu gedenken. Dabei konnte eine stetig wachsende Interessentenzahl festgestellt werde. In Leverkusen-Lützenkirchen entwickelte sich sogar ein kleines Volksfest daraus.

Regelmäßig wurden von dem Verein aus Fahrten nach Huis Doorn in Holland organisiert. Dort lebte der letzte regierende Deutsche Kaiser und König von Preußen. Über eine solche Fahrt berichtete 1996 der NDR3 in Form einer Reportage sowie 1998/99 ARTE und ein Dokumentarfilm von Peter Schamoni über Kaiser Wilhelm II.

In Diskussionssendungen wie „Zwei gegen Zwei“ (Pro7), „Nachtcafé“ (SWF3), oder „Mensch Ohrner“ (ZDF) konnte der Verein seine Standpunkte dem Fernsehpublikum vorstellen. Zahlreiche Interviews für Radio und Presse wurden bereits gegeben, da auch die Medien die Bedeutung der staatspolitischen Alternative eines demokratischen, zeitgemäßen Königtums erkannt haben.

Erwähnenswert, neben weiteren interessanten Aktivitäten, ist noch die jährliche Mitgliederversammlung. Sie findet an wechselnden Orten statt, z.B. Dresden, Meiningen, Frankfurt a.M., Köln, Berlin, Frankfurt a.d.O., Karlsruhe, Rheinsberg oder Coburg (2006). Dabei ist immer ein reichhaltiges Begleitprogramm, mit Stadtführung und Vortrag, enthalten. Thema des Vortrages 1997 beispielsweise: "Rußland und die Monarchie heute" von Wolfgang Akunow, Moskau, 1998 ging es in Karlsruhe um die Revolution von 1848 und die Paulskirchenverfassung 1849 und 1999 um den Antimachiavell. Die MV 2006 widmete sich in Coburg dem Herzoglichen Haus Sachsen-Coburg und Gotha in Geschichte und Gegenwart.

1999 übernahm der Verein die Patenschaft für eine Tierart des Zoos in Neunkirchen.

Im November 1999 referierte SKH Prinz Heinrich von Hannover in Frankfurt/M. Hier referierten auch schon SKH Dr. Albert von Sachsen und SKKH Erzherzog Dr. Otto von Habsburg.

Im Januar 2001 wurde eine Fahrt nach und eine Gedenkveranstaltung in Königsberg in Ostpreußen durchgeführt. In Potsdam wurde zur gleichen Zeit mit anderen Vereinen gemeinsam ein Festakt organisiert, um auch hier des 300sten Jahrestags der Königserhebung Preußens zu gedenken.

Bei verschiedenen Anlässen gab es gelegentlich Flugblattaktionen, so z.B. beim Besuch IM Königin Elisabeth II. in Berlin und Potsdam 2004.

Der Verein unterstützt verschiedene kulturelle Projekte. Darunter z.B. die Sophienkirche in Dresden und "die Orgel des Buckingham Palace für Saarbrücken" 2007.

Seit dem Dezember 1997 ist die Vereinigung auch im Internet mit der eigenen Homepage vertreten. Seit Januar 2001 sind die Seiten auch in englischer Sprache verfügbar. 2003 und 2007 wurde die Internerpräsenz vollkommen neu überarbeitet und gestaltet.

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