
Lieber Besucher,
hier finden Sie eine Auswahl an Nachrichten, Berichten, Umfragen und Texten, die uns in Bezug auf den monarchischen Gedanken wichtig erscheinen.
Wenn Sie einen Beitrag beisteuern möchten, so senden Sie uns bitte eine e-mail.
Der ein oder andere Text wird in gedruckter Fassung
auch in unserer Zeitschrift
erscheinen oder erschienen sein.
Rabat (dapd). In Marokko war die wahlberechtigte Bevölkerung am Freitag zur Abstimmung über eine neue Verfassung aufgerufen, die das Land zu einer konstitutionellen Monarchie machen soll. Die Reform ist ein Vorschlag von König Mohammed VI., mit dem er auf Rufe nach größeren Freiheiten in seinem Land reagiert. Es galt als so gut wie sicher, dass sich die Mehrheit der Stimmberechtigten für die neue Verfassung aussprechen würde. Mit ersten Ergebnissen war noch am Abend zu rechnen.
König Mohammed VI. gab seine Stimme in einem vornehmen Teil der Hauptstadt Rabat ab. Er wurde zur Stimmabgabe von seinem Bruder, Kronprinz Moulay Rachid, begleitet. Beamte in mehreren Wahllokalen teilten mit, die Wahlbeteiligung habe am späten Morgen bei rund 25 bis 35 Prozent gelegen.
In den vergangenen Wochen demonstrierten Gegner und Befürworter der geplanten neuen Verfassung auf den Straßen des Landes und lieferten sich hitzige Debatten und Handgemenge. König Mohammed VI. reagiert mit der Reform auf Proteste im eigenen Land, die sich jedoch nicht wie in Tunesien und Ägypten zu Volksaufständen ausgewachsen haben.
Noch am Vorabend des Referendums war eine Demonstration mehrerer hundert Menschen, bei denen mehr Demokratie gefordert wurde, durch die Ankunft tausender Regierungsanhänger unterbrochen worden. Die pro-demokratischen Aktivsten mussten unter Polizeischutz in einer Tankstelle Zuflucht suchen, um sich vor den Eier werfenden Regierungsanhängern in Sicherheit zu bringen. Diese riefen "Verräter".
Das Verfassungsreferendum wurde von einer großen Medien- und Regierungskampagne begleitet. Einige sehen in der geplanten neuen Verfassung eine Möglichkeit, die Politik in Marokko vorsichtig zu öffnen und gleichzeitig turbulente Regimeveränderungen, wie sie teilweise in der arabischen Welt zu beobachten sind, abzuwenden.
Allzu viel wird sich mit der Verfassung aber nicht ändern. Die Reformen sehen zwar vor, die Befugnisse von Ministerpräsident, Parlament und Justiz zu erweitern, räumen dem Monarchen aber weiterhin eine zentrale Rolle im politischen System ein. Zudem wird auch seine Stellung als höchste religiöse Autorität im Land formalisiert.
Verlobung im Hause Preußen
Prinz Georg Friedrich von Preussen, der 34-jährige Chef des Hauses Hohenzollern hat am Freitag, den 21. Januar 2011 seine Verlobung mit Sophie Prinzessin von Isenburg bekannt gegeben. Die in Hessen aufgewachsene Prinzessin hat in Freiburg i.Br. und Berlin Betriebswirtschaft studiert und arbeitet zurzeit in einem Beratungsunternehmen für gemeinnützige Organisationen in Berlin. Die Hochzeit wird noch in diesem Jahr, voraussichtlich in Potsdam stattfinden und fällt somit in das Jubiläumsjahr 950 Jahre Haus Hohenzollern.
Umfrageergebnisse der Medien zum Thema Monarchie:
1) 21.05.04 : Pro Sieben Ted-Umfrage: "Märchenhochzeit in Spanien: Bedauern Sie, dass wir in Deutschland keine Monarchie haben?" Ergebnis 64,5% antworten mit JA!
2) 27.05.04: Bayrischer Rundfunk Telefon-Umfrage in der Sendung Quer: „König oder Köhler, was ist ihnen lieber?“ Ergebnis 65,5% pro Monarchie